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Studienverlauf 5. Semester

Und wieder gibt es eine Übersicht über das aktuelle Semester.

Projektmanagement:
Wie der Name schon sagt werden hier Inhalte und Methoden des Projektmanagements gelehrt. Um die Methoden direkt in die Praxis umzusetzen findet neben der Vorlesung auch ein Praktikum statt. In dem Praktikum selber gibt es Teams aus 6 Personen, die sich wiederum aus Teamgliedern aus mindestens drei verschiedenen Studiengängen zusammensetzen.

Künstliche Intelligenz 2:
KI2 besteht nur noch aus einem Praktikum, welches mit in die Klausurnote einfließt. Bestandteil des Praktikums ist die Konstruktion und Programmierung eines Roboters auf Basis von Lego Mindstorms NXT sowie LeJOS. Am Ende des Praktikums soll der Roboter an einem internen Wettbewerb teilnehmen und gegen andere Robtoren antreten.

Informatik und Gesellschaft:
Informatik und Gesellschaft ist eine Ringvorlesung, die aus 13 verschiedenen Vorlesungen von ebenso vielen Professoren besteht. In jeder Vorlesung wird ein anderes Thema aus dem Bereich Informatik und Gesellschaft behandelt.

Recht:
Neben informatikspezifischen Fächern gehören auch Fächer aus anderen Themen Bereichen zur Ausbildung eines “Allgemeinen Informatikers”. Im Fach Recht wird das BGB behandelt insbesondere der Allgemeine Teil, das Recht der Schuldverhältnisse und das Sachenrecht.

Informationsmanagement 2:
Wie auch KI2 besteht IM2 nur noch aus einem Praktikum. In dem Praktikum werden nun die gelehrten Inhalte und Methoden aus IM1 auf ein Business Engineering Projekt angewendet.

Studienverlauf 4. Semester

Wie zu jedem Beginn eines neuen Semesters erfolgt ein kurzer Überblick über den weiteren Studienverlauf. Leider etwas später als sonst, denn das 4. Semester hat vor 3 Wochen begonnen und ist richtig voll gepackt.

Datenbanken 2:
Aufbauend auf den Stoff der Veranstaltung Datenbanken 1 behandelt die Veranstaltung Datenbanken 2 die folgenden Themen:

  • Datenbankprogrammierung mittels PL/SQL
  • Datenbanktrigger
  • Datenbankanbindung mittels JDBC

Softwaretechnik 2:
In Softwaretechnik 2 werden die Kenntnisse aus der vorherigen Veranstaltung in einem prakitschem Projekt weiter vertieft. In dem Projekt soll ein Architekturentwurf für ein System zur Planung, Durchführung und Meldung von Lehrveranstaltungen realisiert werden.

Mensch-Computer-Interaktion:
Selbes Projekt allerdings ein anderes Fach. In MCI wird der Themenbereich Usability behandelt. Wie kreiert man eine Software möglichst anwenderfreundlich? Ziel der Veranstaltung ist es für das Projekt aus ST2 die grafische Benutzeroberfläche zu gestalten und zu programmieren.

Betriebssysteme und verteilte Systeme:
Hauptthemengebiete in diesem Fach sind:

  • die C- und Shellprogrammierung unter Unix
  • Prozesse unter Unix
  • das Unix-Dateisystem
  • Verteilte Systeme
  • Scheduling und Speicherverwaltung

Künstliche Intelligenz 1:
In KI1 werden die Grundlagen für die Veranstaltung KI2 gelehrt. Denn in KI2 steht wieder ein Projekt an, welches sich mit einem Software-Framework für logische Agenten und den Lego Mindstorm NXT Robotern beschäftigen wird.

Informationsmanagement:
IM befasst sich mit der Gestaltung von computergestützter Informationsverarbeitung und Kommunikation in sozitechnischen Systemen. Im Vordergrund steht das Business Process Management auf Basis des Business Engineering. Auch diese Veranstaltung dient als Vorbereitung für ein Projekt im nächsten Semester.

Studienverlauf 3. Semester

Nachdem die ersten zwei Wochen des 3. Semesters rum sind, ein kurzer Bericht was einem im dritten Semester alles erwartet:

Paradigmen der Programmierung:
Die objektorientierte Programmierung mit JAVA wird weiter vertieft. Generics, Multithreading, Threadsicherheit usw..

Softwaretechnik 1:
Hier wird in diesem Semester die Modellierungssprache UML behandelt und dementsprechend Softwaremodelle entworfen.

Datenbanken 1:
Die Vorlesung Datenbanken 1 beinhaltet das Erstellen von ER-Modellen, Objektrelationale Aspekte, Theoretische Grundlagen von relationalen Datenbanken, die Implementierung von Datenbanken mittels SQL, sowie den Mehrbenutzerbetrieb und Transaktionen.

Algorithmik:
Vorbereitend für die Vorlesung Künstliche Intelligenz, wird in der Veranstaltung Algorithmik alles rund um das Entwickeln, Anwenden, Programmieren, Verstehen und das Laufzeitverhalten von Algorithmen gelehrt.

Kommunikationstechnik:
Wie der Name schon sagt, beschäftigt sich die Kommunikationstechnik mit Netzwerken, TCP/IP, OSI-Modell und weiteren dazu gehörigen Themenbereichen.

Diskrete Mathematik:
Gegenüber den Studiengängen der TI, MI und WI, haben die Studenten der AI ein weiteres Semester Mathematik mit den folgenden Themenschwerpunkten:

  • Primzahlen und Primfaktoren
  • Modulare Kongruenz
  • Diophantische Gleichungen
  • Algebraische Strukturen
  • Kryptographie
  • Fehler korrigierende Codes
Semesterferien & Urlaub

Ab heute habe ich bis einschließlich zum 4. Oktober Semesterferien, bevor die Vorlesungen wieder beginnen. Zwischenzeitlich werde ich für eine Woche im Urlaub sein, sowie nebenbei Arbeiten gehen, so dass mit nicht all zu vielen Einträgen zu rechnen ist. ;) Vorab schon einmal die Information, dass es einen kleinen Bericht Ende August auf jedenfall über die ICE in Lingen geben wird.

Rückblick 2. Semester

Die Semesterferien stehen kurz vor der Tür. Nächste Woche steht die Klausurphase noch an und dann beginnen endlich die Ferien. Daher ist es Zeit einen Rückblick auf das 2. Semester zu werfen:

Algorithmen und Programmierung 2:

AP2 war im 2. Semester das interessanteste Fach überhaupt, vermutlich lag es auch an unserem Dozenten, der sich nicht nur während der Vorlesung alle Mühe gab, sondern dazu eine sehr gute Betreuung während den Praktika leistete.
Hauptsächlich drehte sich in AP2 alles um Java und die objektorientierte Programmierung. Dabei ging es um polymorphe Algorithmen und Datenstrukturen, sowie um abstrakte Klassen und verkettete Listen. Hinzu kamen die Themen rund um die Iteratoren, Stacks und Queues. Das Ganze wurde zum Semesterende mit dem Themen Bereich Such- und Sortieralgorithmen abgerundet und beendet. Hier lernte man neben einfachen Suchen, auch die Implementierung der Breiten-, Tiefen-, und Binärsuche kennen. Komplexer wurde es dann bei der Implementierung von den Suchalgorithmen. Hier kannte man bisher hauptsächlich die Bubblesort-Methode, welche mit einer Laufzeit von O(n²) nicht wirklich schnell ist im Vergleich zu Quick- und Mergesort. Die beiden zuletzt genannten Suchalgorithmen sind in ihrer Ausführung sehr effizient und erreichen fast immer eine Laufzeit von O(n*log n).

Paradigmen der Programmierung:

In PP hatten wir denselben Dozenten wie in AP2. Daher braucht man an dieser Stelle nicht mehr viel zur Durchführung der Vorlesung zu sagen. ;-)
Die PP Vorlesung war durch die Einführung in funktionale sowie logische Programmiersprachen geprägt. Hierfür wurden Scheme und Prolog verwendet. Hinzu kamen noch die Themen Prädikatenlogik und die Einführung in generische Datentypen. Zum Abschluss lernten wir die Implementierung des Backtracking-Verfahrens in Prolog und Java auf Basis des Damenproblems kennen.

BWL 2:

Auch hier hatten wir einen guten Dozenten, der es immer wieder mit Witzen und Anekdoten schaffte die Aufmerksamkeit der  Studenten bei dem trockenen Thema Rechnungswesen zu wecken. Die folgende kurze Auflistung soll einen Überblick über die behandelten Themen geben:

  • Ökonomische Entscheidungen
  • Wertschöpfung
  • Bilanz – Eigenkapital
  • Jahresabschluss – Bewertungen
  • Kalkulatorische Kosten
  • Kostenarten

Mathematik 2:

Mathematik 2 beinhaltete sehr interessante Themenblöcke für das 2. Semester. Besonders gefallen haben mir „Funktionen mehrerer Verändlicher“ mit den untergeordneten Themen: Totales Differential, LS-Methode und Lagrange. Sehr großes Interesse hat der Themenblock Graphentheorie bei mir geweckt. Einige der in diesem Block behandelten Themen waren der Euler-Zug,  der Shannon-Fano & Huffman-Code,  der Algorithmus von Kruskal und der Algorithmus von Dijkstra. Leider wurde während des Semesters mit Beginn des Themas Statistik der Dozent gewechselt, da sich unser bisheriger Dozent stärker der Forschung widmen wollte. In diesen Sinne kam es wie es kommen musste und was ich schon befürchtet hatte, die Qualität der Vorlesung nahm deutlich ab und die recht interessanten Themen der Statistik, der Komplexen Zahlen sowie der Differentialgleichung wurden mit, so schien es mir zu mindestens, weniger Einsatz gelehrt. Daher saß ich in den folgenden Vorlesungen auch weniger interessiert im Hörsaal.

Theoretische Informatik:

Nachdem das 1. Semester noch relativ uninteressant für mich war, da ich die Themen schon kannte, zog der Schwierigkeitsgrad im 2. Semester doch schon ordentlich an. Zu den großen Themenblöcken zählten Reguläre Sprachen, kontextfreie Sprachen (Stapel-Kellerautomaten, Parser, nicht deterministische und deterministische Kellerautomaten) und kontextsensitive Sprachen (Typ-1 und Typ-0 Grammatiken, Turingautomaten). Leider konnte der Dozent auch hier nicht die Themen interessant genug vermitteln.

Rückblick…

Für dieses Jahr steht noch 1 Woche aus, bevor es in 2 Wochen vorlesungsfreie Zeit geht. Auf dem Plan stehen dabei noch das 7. Praktikum in Algorithmen und Programmieren sowie das 3. Praktikum in Mathematik. Bevor es im neuen Jahr mit dem Querschnittsqualifikationskurs “Mangament und Arbeitsmethodik” wieder los geht.

Ein kleiner Rückblick soll an dieser Stelle über die letzten 2 1/2 Monate folgen.

Beginnend damit das der erste Monat noch relativ human war, wurde das Tempo, mit denen die Themen abgehandelt wurden, stark angezogen. In dem Fach AP wurde in den 2 1/2 Monaten, die eigentlich einen relativ kurzen Zeitraum wiederspiegeln, Grundlagen und fortgeschrittene Programmiertechniken in C vermittelt sowie parallel dazu der entsprechende Gegenpart in Java. Wobei die nächsten Vorlesungen Java und im Allgemeinen den objektorientierten Programmieransatz weiter vertiefen werden.
Waren zu Anfang die Praktikaaufgaben noch kleine Programme, so sind diese im Laufe der Zeit zu komplexeren Gebilden geworden in denen mit Arrays, Funktionen, Pointern, inkludierten Dateien usw. gearbeitet wird. Zwischendurch wurde auch noch eine Probeklausur geschrieben, um sehen zu können wie man im Gesamten mit dem bisher vermittelten Stoff umgehen kann und wie weit das Verständnis dafür ausgereift ist.

In dem Fach EBR wurde bisher die Rechnerarchitektur behandelt, insbesondere der Prozessor, der Speicher sowie die Festplatte und die Abarbeitung von Programmcodes im Rechner. Ausstehend zu diesem Themenbereich sind noch die verschiedenen Bussysteme eines Rechners. Sich daran anschließend beginnt im neuen Jahr der Themenbereich “Betriebssysteme”.
Teilweise haben sich die Vorlesungsinhalte von den Fächern EBR und TI überschnitten wie z.B. Rechnen mit dem Dualsystem. Hier ging es insbesondere um die Vermittlung der nötigen Grundlagen für die Fächer. In TI sind zu dem Dualsystem hinzukommend bisher die Themengebiete Zahlentheorie, Binäre Kodierung und Arithmetik (Floating-Point-Standard, IEEE-754, Praitätsprüfung, Fehlerkorrigierende Codes), Boolscher Formalismus (KV-Diagramm, Rechenwerk) und Reguläre Sprachen behandelt worden. Dabei ist das Themengebiet “Reguläre Sprachen” noch nicht abgeschlossen.

Zu den Mathematikvorlesungen und BWL-Vorlesungen gibt es nicht viel zu berichten.
In den Mathematikvorlesungen wurde bisher im Schnelldurchlauf der Oberstufenstoff an Gymnasien vermittelt, um die Studenten die von Berufsschulen, Gesamtschulen und Gymnasien kommen auf einen gleich Stand zu bringen. Dieser Themenkomplex wird auch noch bis zum Ende des ersten Semesters abgehandelt.
Die BWL-Vorlesungen behandelten zum größten Teil bisher die verschiedenen Unternehmensformen in Deutschland, sowie die Geldpolitik und Diskussionen zu aktuellen Themen wie die Finanzkrise. Eigentlich nichts Großartiges, was man sich auch selber mit dem “Wöhe” anlesen kann.

Im Gesamten betrachtet ist die Allgemeine Informatik sehr mathelastig ausgelegt und setzt ein Verständnis von komplexen Zusammenhängen voraus, um die Probleme abstrahiert betrachten zu können. Einige Kommilitonen überlegen sich daher zur Zeit nach dem 2. Semester in die Medien- oder Wirtschaftsinformatik zu wechseln.

Studentenalltag…

Diese Woche hat gut begonnen als wir am Montag in AP, parallel zu dem bisherigen Lehrstoff für die C-Programmierung, nun auch den Einstieg in die objektorientierte Programmierung mit Java begonnen haben. Als Beispiel dafür folgen nun 2 kleine Programme, die in der Übungsstunde von AP erstellt worden sind.

C-Programm für die Berechnung der Fläche und des Seitenumfangs eines Quadrats:

#include <stdio.h>
int main() {
float x,y,z;
printf(“Geben Sie eine Zahl ein:\n”);
scanf(“%f“, &x);
y =x*x; //Flächeninhalt
z=4*x; //Seitenumfang
printf(“Die Fläche des Quadrats beträgt: %f\n“, y);
printf(“Der Umfang des Quadrats beträgt %f\n“, z);
return 0;
}

Java-Programm für die Umrechnung von € in DM:

public class Umrechnung {
public static void main (String[] args) {
TextIO.putln(“Geben Sie den Eurobetrag ein:”);
double x = TextIO.getDouble();
double y = x*1.95583;
TextIO.putln(“Der DM-Wert beträgt: “+y);
}
}

In diesem Sinne kann man sagen, dass die Programmierung noch Quick&Dirty ist. :D

Im weiteren Verlauf des Montagnachmittags folgte dann noch die Vorlesung und die Übungseinheit zu EBR, wo parallel zu TI nochmals das Dualsystem behandelt wurde mit Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division und Umrechnung ins duale System. Danach erhielten wir noch einen Ausblick für die anstehenden Vorlesungen bis kurz vor Weihnachten, in denen die Rechnerarchitektur insbesondere die E/A-Einheit, der Speicher sowie die CPU ausführlichst behandelt werden.

Der Reinfall des Tages am Montag war das Essen. Auf der Internetseite der Mensa standen im Speiseplan leckere Tortellinis mit Tomatensoße. Im Endeffekt stellte sich leider heraus, dass man diesem Plan nicht vertrauen kann. Gezwungener Maßen musste auf Currywurst mit Pommes umgestiegen werden. Selbes Spiel heute, allerdings gab es diesmal nicht das ersehnte Jägerschnitzel sondern Hackfleischtopf mit Reis.

Zu dem war die TI Vorlesung heute reine Zeitverschwendung, da unser Professor wohl mit dem falschen Bein aufgestanden war. Schrieb er dadurch teilweise nicht mit seinem Skript übereinstimmende Sachen auf den OHP  und wunderte sich dabei wieso die Lösung auf seinem Blatt richtig ist, nicht die aber auf dem OHP.  Die logische Konsequenz von unserer Seite aus war die Kürzung der Vorlesung von 4 auf 2 Stunden. Weitere 2 Stunden hätte ich es heute nicht mehr ausgehalten. :D