Es gibt für den neuen SCVMM 2012 eine ganze Reihe neuer KB-Artikel: http://blogs.technet.com/b/scvmm/archive/2012/04/24/new-knowledge-base-articles-for-system-center-2012-virtual-machine-manager.aspx?ocid=aff-n-we-loc–ITPRO40886&WT.mc_id=aff-n-we-loc—ITPRO40886
Sehr interessant finde ich den folgenden Artikel: http://support.microsoft.com/kb/2690619. Dieser beschreibt die Meldung des SCVMM, wenn man Shared ISO Images konfiguriert hat und diese auch nutzt. -> Shared ISO Images unter SCVMM 2012
Zu den in der Headline genannten Themen habe ich einige sehr interessante Links herausgesucht:
-> SR-IOV in Hyper-V Part-1
-> Doing a simple Storage Migration with Windows Server “8″
-> Windows Server “8″ Beta – Hyper-V Replica
-> Using PowerShell to mount virtual hard disks in Windows Server “8″
-> Using PowerShell to check Integration Services versions
-> Updating Integration Services in Windows Server “8″
-> Hyper-V Server “8″ Beta available for download
-> Live snapshot merging! [Windows Server "8"]
Des Weiteren ist vor ein paar Tagen die “System Center 2012 Virtual Machine Manager Service Pack 1 Community Technology Preview” erschienen. Mehr Informationen dazu findet ihr unter:
Gestern habe ich wieder ein wenig in meiner Testumgebung hantiert. Dabei ist mir eine doch interessante Sache aufgefallen beziehungsweise ein Fehler aufgetreten. Wenn man in seinem Hyper-V Failover Cluster auf einem der Clusterknoten den SCVMM installiert und dann versucht den Cluster dem SCVMM hinzu zu fügen, kann es schon einmal zu folgendem Fehler kommen:
Error (406)
Access has been denied while contacting the server <server name>.
Recommended Action
1. Verify that the specified user account has administrative privileges on <server name>.
2. Verify that DCOM access, launch, and activation permissions are enabled on <server name> for the Administrators group. Use dcomcnfg.exe to modify permissions, and then try the operation again.
Der Fehler kommt dadurch zustande, dass die Cluster Group auf dem Clusterknoten gehostet wird, auf dem auch der VMM Manager installiert ist. Das Problem kann gelöst werden in dem man mit dem folgenden Befehl die Cluster Group auf einen der anderen Clusterknoten verschiebt.
cluster group
Hiermit ermittelt man auf welchem Clusterknoten die Cluster Group gehostet wird.
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cluster group “Cluster Group” /move:<server name>
Damit wird die Cluster Group auf einen anderen Clusterknoten verschoben.
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Das Ergebnis ist perfekt und jetzt sollte auch nichts mehr dem Hinzufügen des Clusters zum SCVMM im Weg stehen.
RemoteFX und Live Migration ist schon eine etwas außergewöhnliche Kombination. Man wird sie vermutlich im produktiven Umfeld eher weniger vorfinden. Was man dabei zu beachten hat, folgt in den nächsten Zeilen.
Zu Demozwecken bezüglich RemoteFX, verwende ich eine entsprechende VM auf meinem Hyper-V Host mit einer ATI Grafikkarte. Seit ein paar Tagen ist ein weiterer Hyper-V Host hinzugekommen, der auch eine ATI Grafikkarte beinhaltet. Nun war natürlich meine Neugierde geweckt, ob es ausreicht wenn die Grafikkarte vom selben Hersteller ist oder es exakt das gleiche Modell sein muss. Die Ernüchterung bekam ich durch den SCVMM 2012 RC Dialog sehr schnell.
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Es muss tatsächlich das gleiche Modell sein. Leider gibt es an dieser Stelle nicht die Möglichkeit, wie bei der CPU, einen entsprechenden Kompatibilitätsmodus zu aktivieren. Daher sollte man bei der Planung seines Hyper-V Failover Cluster auf folgende Dinge genau achten, falls man RemoteFX in Kombination mit der Live Migration nutzen möchte:
- Identisches Modell der Grafikkarten
- Identisches Modell der CPUs
Letzteres ist eher obsolet, da man den Kompatibilitätsmodus aktivieren kann. Wenn man aber schon beim Design ist, dann sollte man auch sämtliche CPUs aus der gleichen Modellreihe verwenden.
Hier wieder eine Sammlung von interessanten Artikeln rund um SCVMM und Hyper-V! Viel Spaß damit!
-> http://www.server-talk.eu/2011/10/13/distributed-key-management-dkm-in-system-center-virtual-machine-manager-2012/
-> http://www.server-talk.eu/2011/10/23/welche-virtual-machine-hat-noch-immer-ein-iso-gemounted/
-> http://blogs.msdn.com/b/virtual_pc_guy/archive/2011/11/03/using-cpu-reserve-to-enforce-virtual-processor-ratio.aspx
-> http://blogs.msdn.com/b/virtual_pc_guy/archive/2011/10/25/how-many-virtual-processors-does-a-virtual-machine-have.aspx
Update: 25.04.2012: Der Artikel gilt auch für den SCVMM 2012 RTM und höher
Wer den SCVMM, sei es die Version 2008 R2 oder sogar schon 2012 RC, einsetzt wird bei der ersten Benutzung ein wenig verwundert sein, wieso ISO Images mit der Share Funktion ohne weitere Konfiguration nicht direkt eingebunden werden können? Das wieso, weshalb und warum soll hier nicht diskutiert oder erläutert werden, sondern wie konfiguriere ich meine Umgebung, so dass ich dieses Feature nutzen kann.
Installation SCVMM:
Wenn man den SCVMM schon installiert hat, sollte man sichergehen, dass dieser unter einem Service Account läuft, der wiederum ein Domain Account ist, und nicht unter dem Account “Local System”. Ist letzteres der Fall, hilft nur eine Deinstallation des SCVMM mit beibehalten der Datenbank und eine Neuinstallation, damit der Domain Account überall während des Setups richtig eingebunden wird.
Um einen dedizierten Service Account für den SCVMM anzulegen, gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Diese hängen wiederum von den Einsatzszenarien ab.
Einsatzszenario SCVMM: Nur ein VMM Server in der gesamten Umgebung
Wenn ich in meiner Umgebung nur einen einzigen VMM Server nutze, so kann ich die neuen in Active Directory integrierten Service Accounts verwenden. Dazu ist eine Domaininfrastruktur mit Windows Server 2008 R2 nötig. Der Vorteil ist, dass ich mich um diesen Service Account nicht weiter kümmern muss. Zum Anlegen eines solchen Service Account sind folgende Schritte notwendig:
- PowerShell Konsole inkl. Active Directory Modul mit Administratorrechten auf dem DC oder der Verwaltungsworkstation öffnen
- Service Account erstellen:
- New-ADServiceAccount -Name service.vmm -Path “OU=Organisationseinheit,DC=domain,DC=com”
- Service Account dem VMM Server zuweisen:
- Add-ADComputerServiceAccount -Identity “CN=VMMServer,OU=Servers,DC=domain,DC=com” -ServiceAccount service.vmm
- PowerShell Konsole inkl. Active Directory Modul mit Administratorrechten auf dem VMM Server öffnen
- Service Account auf dem VMM Server installieren
- Install-ADServiceAccount service.vmm
Wenn ich nur einen VMM Server betreiben möchte kann ich diese Variante verwenden, da ein Service Account nur einem Server zugewiesen werden kann.
Für alle anderen Szenarien mit mehreren VMM Servern, auch Hochverfügbarkeit, muss dafür ein normaler Active Directory Benutzeraccount verwendet werden. Der wiederum ausschließlich als dedizierter Service Account dient.
Konfiguration:
Wichtig ist es nach der Installation des SCVMM zu überprüfen, dass der verwendete Service Account der Gruppe der lokalen Administratoren auf den Hyper-V Hosts und dem VMM Server angehört. Dies sollte später bei neuen Hosts beziehungsweise schon vorhandenen Hosts automatisch geschehen.
Nun müssen die Berechtigungen auf der VMM Library noch richtig gesetzt werden. Einmal auf Freigabe- und einmal auf NTFS-Ebene.
- Read-Only
- Hyper-V Hosts
- VMM Hosts
- VMM Service Account
NTFS-Ebene:
- Read-Only
- Hyper-V Hosts
- VMM Hosts
- VMM Service Account
Abschließend muss für jeden Hyper-V Host im Active Directory eine Delegation für sämtliche Library Server erstellt werden, so dass der Zugriff auf die ISO Images in der VMM Library möglich ist (siehe Bild).
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Abschließend wird der entsprechende Hyper-V Host neugestartet und danach kann das ISO Image ohne Probleme mit der Share Funktion genutzt werden.