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Review Windows Phone 7–HTC HD7

Seit nun gut zwei Wochen besitze ich mit dem HTC HD7 ein Windows Phone 7. Es wird Zeit ein erstes Fazit über das neue Betriebssystem für Smartphones zu ziehen.

Erst einmal fällt sehr positiv die Geschwindigkeit und die Übersichtlichkeit von Windows Phone 7 auf. Der Startbildschirm sieht aufgeräumt aus, was man nach längerer Benutzung aufrecht halten kann, wenn man nicht zu viele Hubs auf den Startbildschirm legt. Besonders cool sind die Live Tiles deren Darstellung sich ändert sobald eine Statusänderung vorliegt. So kann man direkt erkennen für welches E-Mail Konto neue E-Mails eingetroffen sind.
Somit wären wir schon beim nächsten Thema: E-Mail. Die Einbindung von Exchangekonten ist genial. Schnell, einfach und ohne Probleme lassen sich mehrere Konten einbinden und die Termine werden im Kalender in unterschiedlichen Farben dargestellt. Auch POP3/IMAP Konten sind schnell eingerichtet. Die Einstellungen für die jeweiligen Typen sind übersichtlich gehalten, egal ob Exchange, POP3 oder IMAP.
Wie man es von neueren Smartphonegenerationen und deren Betriebssystemen kennt, so wird auch unter Windows Phone 7 die SMS/MMS Kommunikation in Unterhaltungen angezeigt. Was mir früher nie gefehlt hat, möchte ich nun nicht mehr missen müssen. :)

Besonders gelungen sind der mobile Internet Explorer und die Integration von Office. Der Internet Explorer ist schneller als ich gedacht hatte. Ich kannte ihn bisher nur aus Windows Mobile 5 und jetzt in Windows Phone 7 einfach nur wow! Schnell und gut. Einziger Nachteil das in der gedrehten Ansicht die Adressleiste nicht vorhanden ist und so keine Eingaben möglich sind. Dazu muss man wieder in die Ausgangsposition zurückdrehen. Ansonsten bleibt hier nur zu sagen: Gut gemacht!
Microsoft liefert mit Windows Phone 7 fast ein komplettes Office Paket mit. Enthalten sind OneNote, Word, Excel, Powerpoint und ein Client für Sharepoint. OneNote ist perfekt integriert, vor allem wenn die Notizbücher im SkyDrive liegen. So hat man die Notizbücher zwischen Smartphone und Computer immer auf dem aktuellen Stand. Mit Word beziehungsweise Excel lassen sich Dateien erstellen und bearbeiten. Dagegen können Powerpoint Präsentationen nur angeschaut und bearbeitet werden. Zum Client für Sharepoint kann ich leider keine Aussage tätigen, da ich diesen noch nicht getestet habe.

Mit Windows Phone 7 kommt nun endlich auch Zune nach Europa und damit geht auch die Zune Software zum Synchronisieren einher. Die Synchronisation von Bildern, Musik, Videos, Podcasts sowie der Apps aus dem Marketplace zwischen Computer und Windows Phone 7 erfolgt fast ausschließlich über die Zune Software.
Natürlich steht der Marketplace auch direkt auf dem Smartphone zur Verfügung, so dass man hierüber Musik, Spiele und Anwendungen auch ohne Umweg über die Zune Software beziehen kann.

Sehr schön sind auch die Kamerafunktionen und der Bilder-Hub. Die Kamera ist auch bei aktivierter Tastensperre ruckzuck einsatzbereit, so dass man ohne Probleme Schnappschüsse tätigen kann. Direkt oder später über den Bilder-Hub kann man seine Schnappschüsse nach SkyDrive hochladen und so diese mit seinen Freunden teilen. Leider ist es nicht möglich gedrehte Videos hochzuladen. Das trübt ein bisschen den Spaß mit der Kamera.

Zum Abschluss noch vier weitere Punkte auf die ich gerne eingehen möchte. Die Konfigurationsmöglichkeiten für Windows Phone 7 sind eingeschränkt. Für viele mag das ein Nachteil sein, aber auf der anderen Seite sehe ich es eher als Vorteil. Der Vorteil ist, dass man nicht viel verstellen kann und so die Performance darunter nicht leidet. Des Weiteren braucht man sich auch über die optimale Konfiguration nicht mehr den Kopf zu zerbrechen, denn es läuft einfach. ;)
Aber es gibt zwei Punkte die mich wirklich stören. Zum einen ist dies die Bluetooth Verbindung zwischen Windows Phone 7 und dem Computer. Entweder ist dies schlicht weg nicht vorgesehen oder ich bekomme es einfach nicht hin beziehungsweise irgendein technisches Problem ist dafür verantwortlich bei mir.
Wesentlich schwerwiegender ist die Kopplung der Klingeltonlautstärke mit der Musiklautstärke des Zune Players. Es ist für mich an diesem Punkt unverständlich wie man so etwas nur machen kann. Das ist ein ganz dicker Minuspunkt meiner Ansicht nach. Da fällt noch nicht einmal die fehlende Copy&Paste Funktion ins Gewicht. Mir ist bisher in den zwei Wochen nur eine Situation untergekommen, wo ich diese vermisst habe. Ansonsten ist diese Funktion für mich nur ein nice to have.

Als abschließendes Fazit bleibt mir nur zu sagen, dass ich mit Windows Phone 7 bis auf ein, zwei Punkte sehr zufrieden bin und es guten Gewissens weiterempfehle! :)

Windows Phone 7

Seit gestern besitze ich mit dem HTC HD7 ein Windows Phone 7. Ich werde das Gerät nun ausgiebigst testen und einen Bericht darüber verfassen. Bisher bin ich einfach schlicht weg begeistert von WP7!

Virtual Router – Wireless Hosted Network

Vor kurzem bin ich auf das Tool Virtual Router gestoßen, mit dem man das Feature Virtual Wifi oder auch Wireless Hosted Network genannt unter Windows 7 / Windows Server 2008 R2 konfigurieren kann. So muss man nicht den Weg über die Kommandozeile gehen, sondern hat eine GUI zur Verfügung. Mittels dieser ist die Konfiguration deutlich schneller und komfortabler zu erledigen.

-> http://virtualrouter.codeplex.com/
-> http://blogs.technet.com/dmelanchthon/archive/2009/09/24/virtual-wifi-macht-windows-7-zum-access-point.aspx

Offlinedateien und Bibliotheken unter Windows 7

Durch den Blogeintrag von Johannes angeregt, bin ich vor ein paar Tagen auf die Idee gekommen, die Offlinedateien selbst einmal zu testen. Bisher hatte ich zum Abgleich meiner Daten zwischen Notebook und Netbook immer das Tool SyncToy von Microsoft verwendet, um die Daten wie folgt abgleichen zu können:

Notebook <-Echo-> Fileserver <-Echo-> Netbook

Das Problem an der ganzen Sache war die Tatsache, dass die Synchronisierung nur per Benutzereingabe erfolgte und nicht automatisch. Mit Hilfe der Offlinedateien funktioniert dies nun komplett automatisch und ich brauche mich nicht mehr um die Synchronisation der Daten zu kümmern. Sobald Notebook und Netbook wieder zu Hause im Netzwerk sind, werden die veränderten Daten mit dem Server abgeglichen. Desweiteren kann ich, sobald ein Netzlaufwerk oder ein Netzwerkordner offline verfügbar gemacht worden ist, diesen auch in die Bibliothek von Windows 7 aufnehmen. Allerdings müssen das Laufwerk oder der Ordner indiziert sein. Das geschieht bei den Offlinedateien normalerweise automatisch, außer man hat sie für die Indizierung ausgeschlossen.

Um einen Netzlaufwerk oder Netzwerkordner offline verfügbar zu machen, muss man mittels Rechtsklick auf das entsprechende Objekt gehen und dann im Kontextmenü den Punkt “Immer Offline verfügbar” auswählen. Sollte der Platz für die Offlinedateien nicht ausreichen, kann man den reservierten Speicherplatz über das Synchronisierungscenter in der Systemsteuerung vergrößern. Sind die Daten auf den lokalen Rechner übertragen worden, können diese dann auch sogleich, aktivierte Indizierung vorausgesetzt, in die Bibliothek hinzugefügt werden. Ein sehr nettes Feature ist auch, dass man die Offlinedateien verschlüsseln kann, wenn man keine vollständige Verschlüsselung samt pre-boot authentication einsetzt.

Fazit:
Die Offlinedateien stellen für mich eindeutig einen Mehrwert dar. Die Daten bleiben immer aktuell und ich brauche mich nicht mehr darum zu kümmern. Da diese auch der Bibliothek hinzugefügt werden können, kann ich sehr schnell auf die von mir häufig genutzten Ordner zugreifen.
Abschließend noch ein paar Screenshots zu dem Thema:

Offline_1 Offline_2 Offline_3

Live Mesh (Beta)

Microsofts Live Mesh befindet sich schon seit längerem in der Betaphase, ist aber schon sehr stabil und ausgereift. Aber nun erstmal dazu: Was ist Live Mesh und wofür brauche ich es?
Live Mesh ist ein Onlinedienst von Microsoft, der es ermöglicht auf freigegebene Daten überall zuzugreifen und Daten auf verschiedenen Rechnern synchron zu halten. Dabei werden die Daten auf einen Onlinespeicherplatz hochgeladen, der bisher kostenlose 5 GB umfasst. Die Verbindung zum Onlinespeicherplatz ist per SSL gesichert, allerdings liegen die Daten dann unverschlüsselt in der Cloud, was sich mit der RTM-Version ändern soll. Über www.mesh.com hat man überall auf der Welt, Internetzugang vorausgesetzt, per Windows Live ID Zugang zu seinen Daten. Dieser Bereich von Live Mesh wird Live Desktop genannt und mit diesem Bereich synchronisieren dann die hinzugefügten Rechner die freigegebenen Daten.
Für Privatpersonen und Studenten ist Live Mesh eine super Sache, denn nicht jeder hat zu Hause einen Server mit VPN-Zugang stehen, über den man sonst die Synchronisierung seiner Daten laufen lässt beziehungsweise darauf zugreifen kann. Der entscheidende Vorteil bei Live Mesh liegt auf der Hand, ich brauche nur meine Windows Live ID um Zugriff auf meine Daten zu erhalten, die auf dem Live Desktop liegen, mein eigener Rechner ist dafür noch nicht mal erforderlich. Weitere Informationen sind unter den folgenden Links zu finden:

-> www.mesh.com
-> http://blog.msdn.com/livemesh
-> http://blogs.msdn.com/livemesh/archive/2008/05/29/behind-live-mesh-authorization-and-encryption.aspx

Windows 7 ab 22. Oktober erhältlich & weiterer Testbericht zum RC

Wie überall seit 2 Tagen zu lesen ist, kommt Windows 7 ab dem 22. Oktober in den Handel, genauso wie Windows Server 2008 R2!

-> http://windowsteamblog.com/blogs/windows7/archive/2009/06/02/the-date-for-general-availability-ga-of-windows-7-is.aspx

Vor gut 2 Wochen habe ich auch mein Notebook neben meinem Netbook dann auch mit Windows 7 bestückt und ich muss sagen genial! Performant, stabil und kompatibel ohne Ende!
Nun erstmal etwas zu den ersten beiden Punkten Performance und Stabilität, bevor es zu der Softwarekompatibilität geht. Das Windows 7 schneller als Vista ist dürfte jedem mittlerweile klar sein, allerdings bin ich der Meinung, dass Windows 7 auf normalen sowie auf leistungsfähigen Rechnern gegenüber XP auch einen Geschwindigkeitsvorteil mit sich bringt. Insbesondere wenn man seine Festplatte vollständig verschlüsselt hat, sei es nun mit TrueCrypt oder mit einer anderen Anbietersoftware, spielt Windows 7 seine Stärken im Bereich Performance komplett aus! Beim normalen Gebrauch fällt die Verschlüsselung überhaupt nicht ins Gewicht und bei starker Festplattenbeanspruchung merkt man diese eher marginal. Die Stabilität von Windows 7 hat in der Beta Version sowie beim RC sehr überzeugt, ich war doch sehr überrascht im Vergleich zu der Vista Beta und dem RC! Viel gibt es an der Stelle dazu nicht mehr zu sagen. ;)
Ich glaube nun kommt der wohl interessanteste und wichtigste Punkt, die Softwarekompatibilität. Hier ist, wie eigentlich in allen anderen Sachen auch, Windows 7 gegenüber Windows Vista deutlich überlegen. Ich hatte mehrere Programme die nicht unter Vista zu installieren waren, obwohl ich es über den Kompatibilitätsmodus versucht hatte und noch anders weitig rumgetrickst habe. Unter Windows 7 dagegen ließen sich diese Programme problemlos installieren ohne noch irgendetwas machen zu müssen! Desweiteren laufen die Programme dann auch ohne Probleme. Ein Beispiel dazu ist eine spezielle Software die ich zum Ansteuern meines Druckers zu Hause benötige! Das Microsoft den XP Mode als zusätzliches Feature anbietet, kann ich verstehen, wenn die Software wirklich nur unter XP laufen sollte, aber bisher ist mir das unter Windows 7 noch nicht untergekommen, dass man irgendeine Software nicht ans laufen bekommt. Desweiteren funktionieren für Windows Vista zertifizierte und bereitgestellte Treiber anstandslos unter Windows 7. Den einzigen Treiber den ich auf meinem Samsung R55 nachinstallieren musste, war der Treiber für den Cardreader, alle anderen Hardwarekomponenten wurden von Windows 7 erkannt.

So gesehen freue ich mich schon riesig auf den 22. Oktober, wo dann Windows 7 endlich erhältlich ist! :)

Installation von Windows 7 RC auf dem NC10

Nach dem ich mir am 05.05 morgens früh die Imagedatei von Windows 7 RC heruntergeladen hatte, stand für den Nachmittag die Installation auf meinem NC10 von Samsung an. Um das Image bootfähig auf einen USB-Stick zu bekommen, habe ich das Tool “WinSetupFromUSB” in der Version 0.1.1 benutzt, obwohl es schon die Version 0.2.1 gibt. :D
Als erstes sollte man den USB-Stick über den Button “HP format tool” formatieren bevor man zum nächsten Schritt übergeht!

win701

Als nächsten Schritt wählt man das Image, welches man zuvor über ein virtuelles Laufwerk gemountet hat, unter “Vista setup/PE/Recovery ISO” aus!

win702

Zum Abschluss muss man nur noch auf “GO” klicken und warten bis alle Daten auf den USB-Stick überspielt worden sind! Ist der USB-Stick fertig präperiert, kann es auch sogleich schon losgehen!
Bei mir hat die Installation von Windows 7 RC mittels USB-Stick knappe 30 Minuten auf dem NC10 benötigt. Die Geschwindigkeit von Windows 7 RC auf dem NC10 ist mit Windows XP vergleichbar, wenn nicht sogar an mehreren Stellen deutlich schneller, so mein subjektiver Eindruck! Was die Akkulaufzeit angeht, holt der RC 6 1/2 Stunden aus dem NC10 raus. Unter Windows XP waren es zwar 7-8 Stunden, aber was die Neuerungen und die Optik angeht die Windows 7 mit sich bringt, kann man dies ganz gut verschmerzen. ;-) Die Installation der von mir genutzten Software ging problemlos vonstatten, auch wenn der Kompatibilitätsmodus einige wenige Male dazu geschaltet werden musste.

Weitere Erfahrungs- und Testberichte folgen in den nächsten Tagen und Wochen!