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Semesterendspurt

Das 3. Semester nähert sich seinem Ende und daher gibt es wieder viel zu tun. Die letzten Aufgaben für die Praktika müssen fertig gestellt werden. Die Klausuren rücken näher, daher wird auch hierfür gelernt. Dann steht noch die 5. Jahreszeit ins Haus! Denn bei uns im Rheinland herrscht wieder Prinz Karneval. :D
Neben diesen Aufgaben und dem Vergnügen Karneval, habe ich noch 2 Workshops vorbereitet. Der erste Workshop findet am 19.01.2010 am Campus Gummersbach statt und befasst sich mit dem Thema “Booten von VHD mit Windows 7 und Windows Server 2008 R2”. Der zweite Workshop dagegen findet aller Voraussicht nach am 22.01.2010 an der Uni Bonn statt und behandelt das Thema “Grundlagen der Windows Server Administration”.

Außerdem steht wie jedes Jahr im März die CeBIT auf dem Programm, hier dürft ihr auch wieder Einträge zu den neusten vorgestellten Technologien und Produkten erwarten.

gamescom cologne 09

Nach einem fast 10 stündigem Besuch der gamescom in Köln, kann ich nur sagen wow! Es hat mir sehr gut gefallen und ich konnte einige Spieletitel antesten, darunter fielen: Singularity, Tekken 6, Mass Effect 2, PES 2010, Gran Turismo auf der neuen PSP, sowie eine kleine Runde Anno 1404. Leider waren die Wartezeiten für Diablo 3 und Brink mit bis zu fast über 4 Stunden, deutlich zu hoch, so dass man dies nur an einem Messetag hätte realisieren können.
Morgen Nachmittag geht es dann schon zur ICE nach Lingen bis einschließlich Sonntag Mittag.

BranchCache – CeBIT 09

Nun noch ein Nachtrag von der CeBIT 2009 wo Ralf Schnell über die neue Technologie BranchCache berichtete!
Bei BranchCache handelt es sich um eine Technologie die Daten, die von einem Fileserver übertragen werden, auf der lokalen Festplatte zwischenspeichert. Die nachfolgenden Zugriffe auf diese Datei erfolgen dann lokal, solange die Datei unverändert bleibt! Dabei greifen andere Rechner, die diese Datei anfordern, sofern die Datei schon lokal zwischengespeichert ist, auf die Zwischenspeicherung zu und übertragen diese ebenfalls auf ihre lokale Festplatte! 
Es gibt zwei verschiedene Varianten: Den Distributed Cache und den Hosted Cache!

Distributed Cache (Cache auf den Clients):

Diese Variante ist optimal für kleinere Zweigstellen geeignet, da wie gesagt die Zwischenspeicherung auf den Clients erfolgt und nicht auf einem Server, so dass damit Kosten eingespart werden können, da kein Server erforderlich ist. Dabei ist die Installation einfach über die Gruppenrichtlinien zu realisieren. Allerdings ist der Distributed Cache auf ein IP-Subnetz beschränkt!

Hosted Cache (Cache auf BranchCache-Server):

Der Vorteil der Hosted Cache Variante ist die, dass eine höhere Verfügbarkeit gewährleistet ist, da die Clients zentral auf einen Server zugreifen können der immer zur Verfügung steht. Im Gegensatz dazu kann beim Distributed Cache nicht immer gewährleistet sein, dass ein Client online ist, der die Dateien zwischengespeichert hat. Außerdem ist der Hosted Cache nicht auf IP-Subnetze beschränkt!

BranchCache setzt allerdings Windows Server 2008 R2 und Windows 7 voraus!

Update:

BranchCache setzt außerdem IPv6 voraus, dazu reicht es wenn das Häckchen in den TCP/IP-Einstellungen des Netzwerkadapters gesetzt ist. Um den weiteren Verlauf der Kommunikation kümmert sich Windows Server 2008 R2 und Windows 7 selber!

IBM Cloud Computing – CeBIT 09

Das Thema Cloud Computing ist in aller Munde, eine nette Visualisierung zu dem Thema samt Vortrag kann man sich auf dem IBM Stand in Halle 2 ansehen.

ibm_cloud_computing

Hyper-V v2 und Virtualisierung – CeBIT 09

Eine der Hauptneuerungen von Hyper-V v2 ist die Live Migration sowie das verbesserte Failover Clustering! Ralf Schnell Microsoft Technical Evangelist stellte die Neuerrungen heute im TechNet Vortragsraum auf der CeBIT vor.
Dabei ist es wichtig, dass der Hauptteil der Live Migration nicht länger als 300 ms dauert, damit Applikationen und vor allem die Benutzer keine Verzögerungen bemerken. Mit einigen Raffinessen ist es Microsoft gelungen die Live Migration absolut transparent zu gestalten.
Die Live Migration wird dabei in einer Hochverfügbarkeitsumgebung mittels des Failover Cluster Manager initialisiert. Dabei werden Anwendungen und Dienste die im Speicher sind zu erst auf die andere Maschine migriert bevor der Rest erfolgt, so wird gewährleistet, dass der Benutzer von der Migration nichts mitbekommt. Um eine reibungslose Migration zu gewährleisten kommt hier dem Cluster Shared Volume eine besondere Bedeutung zu. Damit wird die VHD-Datei im Cluster hochverfügbar gemacht. Dies kann im Nachhinein mit dem Virtual Machine Manager erfolgen oder direkt bei der Erstellung der VHD wenn eine neue virtuelle Maschine angelegt wird.

Mit dem kommenden Hyper-V v2 hat Microsoft auch den kostenlosen Hyper-V Server aufpoliert! Es werden von nun an 8 statt 4 CPU-Sockel unterstützt, 1TB statt 32 GB RAM und zusätzlich dazu Live Migration und Failover Clustering!

Desweiteren wurde in Zusammenarbeit mit den Prozessorherstellern die Second Level Address Translation überarbeitet, so dass der Hyper-V v2 noch mehr Performance aus den Serversystemen herausholt.

In einem weiteren Vortrag am Nachmittag von Microsoft zu dem Thema „Virtualisierung und Management“ wurde in dem Zusammenhang noch die System Center Management Familie vorgestellt mit der eine optimale Überwachung und Verwaltung der Virtualisierungumgebung gewährleistet ist. Außerdem setzt Microsoft verstärkt auf Cross Plattforming.
Demnächst wird der Hyper-V zusätzlich zu SuSE Linux nun auch Redhat Linux unterstützen! Mit dem System Center Virtual Machine Manager kann man in der neusten Version nun auch auf VMware Maschinen zugreifen.
Insgesamt kann man sagen, dass Microsoft sehr bemüht ist eine durchaus VMware ebenbürtige Lösung im Virtualisierungsbereich zu schaffen. Alleine mit dem Hyper-V v2 und den dazu erhältlichen Applikationen aus der System Center Management Familie ist dies auch zur Zeit durchaus möglich, wobei in einigen Bereichen natürlich noch Verbesserungen nötig sind.

Nun noch einige Bilder zu dem Vortrag von Ralf Schnell:

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Microsoft Surface – CeBIT 09

Wer die CeBIT dieses Jahr besucht kann auf dem Microsoft Stand in Halle 4 an mehreren Tischen auf dem Stand Microsofts Surface antesten. Sehr interessant dabei ist, dass die Software Virtual Earth von Microsoft keinerlei Anpassungen braucht, um mit dieser Technologie zu funktionieren. Das Zoomen funktioniert hier bei wie bei Apples iPhone!
Nach weiteren Informationen ist Microsofts Surface ab sofort für ca. 5000€ erhältlich. Allerdings soll Surface erst einmal nur Firmenkunden vorbehalten sein, bevor der Endverbrauchermarkt erschlossen wird. Es ist auf jedenfall eine sehr interessante Technik, die man unbedingt angetestet haben sollte!

ms_surface_02ms_surface_01

Weitere Informationen unter:
-> http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_cebit_cebit_microsoft_surface_ab_sofort_in_deutschland_erhaeltlich_story-39002393-41001129-1.htm

CeBIT 2009 here I come

Seit heute laufen die letzten Vorbereitungen für die CeBIT 2009. Die letzten Eintrittskarten die ich noch benötigte habe ich so eben abgeholt. Die Kamera und das Netbook sind auch schon gut verpackt, bevor es dann am Montagnachmittag Richtung Hannover geht. Bisher sieht die Planung wie folgt aus:

  • Dienstagvormittag: Abstecher ins Pressecentrum, um noch letzte Vorbereitungen zu erledigen
  • Dienstagnachmittag: Standbesuche und informieren über neue Produkte
  • Mittwochvormittag: Fortsetzung von Dienstagnachmittag
  • Mittwochnachmittag: Besuch der Vortragsreihen von MS Technet/MSDN
  • Donnerstag: Treffen mit den Forumskollegen vom MCSEboard.de
  • Freitagvormittag: Besuch des MS Standes inkl. der Vortragsreihen von MS Technet/MSDN

Wie ich schon in meinem letzten Blogeintrag zur CeBIT schrieb, werde ich Blogeinträge live von der CeBIT verfassen, sowie einige Blogeinträge erst am Abend online stellen. Zu den Blogeinträgen wird es auch einige Fotos geben. Also ein Blick lohnt sich zwischendurch!
Ja und leider geht es dann Freitagabends auch schon wieder zurück in die Heimat.