Posts Tagged ‘Demoumgebung’
Demoumgebung Project Springboard 2011

Auf dem Project Springboard 2011 Anfang Juli war ich neben dem Organisatorischen, auch als Speaker dabei. Themenseitig drehte sich bei mir alles rund um Hyper-V und SCVMM 2012 Beta. Meine etwas notdürftige Demoumgebung hat aber gereicht, um Features wie Live Migration mit CSV, Dynamic Memory, RemoteFX sowie den SCVMM zu präsentieren.

Aufbau Demoumgebung:

  1. HV-1 => Hyper-V, SCVMM 2012 Beta, Failover Cluster
    • QuadCore Xeon
    • 8GB RAM
    • 1 TB Speicherkapazität
    • 2x Gbit NICs
    • Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition
    • VMs:
      • DC-1 (AD, DNS, DHCP, WSUS), Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition => Dynamic Memory
      • DC-2 (AD, DNS, SCOM), Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition => Dynamic Memory
      • ThinPC-1, Windows ThinPC => VM für Live Migration
  2. NB-1 => Hyper-V, Failover Cluster
    • Core i5
    • 4GB RAM
    • 320 GB Speicherkapazität
    • 1x Gbit NIC
    • Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition
    • VMs:
      • RemoteFX-1, Windows ThinPC => RemoteFX
  3. NB-2 => iSCSI Target
    • Atom
    • 2 GB RAM
    • 160 GB
    • 100 Mbit NIC
    • Windows 7 Enterprise
    • Starwind iSCSI Software Target

Wie man sehen kann, ist es wirklich eine notdürftige Demoumgebung gewesen. Gerade die 100 Mbit des Netzwerkes hätten sich bei einer größeren VM, als die für die Live Migration ausgewählte, deutlich bemerkbar gemacht. Aber alles in allem hat die Demoumgebung sehr gut funktioniert und die Teilnehmer der jeweiligen Session einen Einblick in die Produkte Hyper-V und SCVMM bekommen.

MED-V Demoumgebung – Erstellen und Testen eines MED-V Images

Hier nun der nächste Teil in der Tutorialreihe zu MED-V. Dieser befasst sich mit dem Erstellen und Testen eines MED-V Images.

Bevor man mit dem Erstellen eines Images beginnen kann, muss auf dem entsprechenden Rechner Virtual PC 2007 SP1 und die entsprechenden Updates für die Virtual Machine Additions installiert werden. Die Updates für die Virtual Machine Additions sind auf der MDOP DVD zu finden. Nach der Installation dieser Komponenten, kann damit begonnen werden das entsprechende Image zu erstellen.
In diesem Szenario habe ich mich für Windows XP entschieden. Nachdem der Installationsprozess durchlaufen wurde, sollte die entsprechende virtuelle Maschine mit allen benötigten Updates versorgt werden. Abschließend werden die Virtual Machine Additions in der VM installiert. Um das Image für den Test vorzubereiten muss mindestens das .NET Framework 2.0 installiert sein, damit das MED-V Workspace Tool installiert werden und seine Arbeit verrichten kann. In der aktuellen Version von MED-V handelt es sich um die MED-V_Workspace_1.0.105.msi auf der DVD, die in der VM installiert werden muss.
Über das Startmenü startet man jetzt das VM Prerequisites Tool, um die VM für den MED-V Workspace vorzubereiten. Dabei können alle Standardeinstellungen beibehalten werden, außer dass der automatische Logon mit einem vorher in der VM angelegten Benutzerkonto aktiviert werden sollte. Zum Abschluss der Konfiguration wird die VM heruntergefahren, in dem man das Setup des VM Prerequisites Tools abschließt.

Bevor man mit dem Test des Images beginnen kann, meldet man sich mittels der MED-V Management Konsole, die vorher natürlich auf dem Hostsystem installiert werden muss, auf dem Server an, um den Workspace zu konfigurieren.
Als Erstes wechselt man in der Management Konsole in die Rubrik Images, um unter Local Test Images das Image der VM über “New…” hinzuzufügen.

 

Danach wird in die Rubrik Policy gewechselt. Hier vergibt man nur für seinen Workspace einen Namen. Die restlichen Einstellungen werden bei den Standardeinstellungen belassen.

 

Im nächsten Abschnitt “Virtual Machine” weist man dem Workspace sein Testimage zu. Sollte dies nicht in der Liste vorhanden sein, hilft ein Klick auf Refresh. Auch hier werden sonst keine weiteren Einstellungen vorgenommen. Dies gilt im übrigen auch für die Abschnitte Deployment, Web und VM Setup.

 

Der Abschnitt Applications ist sehr interessant, da man hier direkt die Gemeinsamkeit von dem XP-Mode und MED-V erkennt. Hier können Applikationen definiert werden, die in der VM ausgeführt und auf dem Hostsystem bereit gestellt werden. Wie auf dem Screenshot zu sehen ist, wurde hier der Internet Explorer 6.0 als Applikation konfiguriert! Diese Konfiguration wird einfach übernommen, in dem man über “Add” eine neue Zeile für die Konfiguration hinzufügt und die entsprechenden Inhalte des Screenshots dort einträgt.

 

Die Einstellungen in den Abschnitten Network und Performance können aus den folgenden Screenshots übernommen werden.

  

Danach sichert man seine Einstellungen und startet den MED-V Workspace über die entsprechende Verknüpfung im Startmenü auf dem Hostsystem. Bei der Abfrage welches Image verwendet werden soll, bestätigt man das Testimage! Nachdem der Workspace gestartet ist, findet man im Startmenü den entsprechenden Eintrag für den Internet Explorer 6.0.

 

Startet man nun den Internet Explorer 6.0, so erkennt man als erstes an dem XP Design, dass die Applikation in der VM läuft. Allerdings ist dies auch durch die blaue Umrandung zu merken.

 

Im nächsten Tutorial werde ich auf die einzelnen Einstellungen, die man mittels der MED-V Management Konsole vornehmen kann, detaillierter eingehen.

MED-V Demoumgebung – Fehler beim Starten des Workspace

Als ich heute meine fertig konfigurierte VM testen wollte, gab mir MED-V beim Starten des Workspace folgenden Fehler aus:

Encountered an unexpected error. Internal error: Object reference not set to an instance of an object.

Zu dem wurde im Fenster oben rechts die Event ID 57 angezeigt. Nach einer kurzen Analyse konnte ich die .vmc-Datei als Ursache feststellen. Ich hatte die VM mittels Windows Virtual PC unter Windows 7 erstellt. Allerdings funktioniert MED-V unter Windows 7 nur mit Virtual PC 2007 SP1 und zwei zu installierenden Updates. Das Problem lag im Endeffekt daran, dass Virtual PC 2007 mit der von Windows Virtual PC erstellten .vmc-Datei nicht zu 100% richtig umgehen kann. Die Lösung ist dabei ziemlich trivial: Einfach die .vmc-Datei löschen und mittels Virtual PC 2007 eine neue VM erstellen, so dass eine neue .vmc-Datei erzeugt wird. Diese konfiguriert man dann noch entsprechend und bindet die schon vorhandene VHD ein.

Danach startete der Workspace ohne Probleme und ich konnte mit dem Testen beginnen!

MED-V Demoumgebung – Serverkonfiguration

Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit Microsofts MED-V und werde daher in der nächsten Zeit einige Artikel dazu schreiben. Heute beginne ich mit der Konfiguration der Serverkomponenten, so dass die Basis für MED-V geschaffen wird.
Als System kommt bei mir eine VM mit 2GB RAM und 2 vCPUs zum Einsatz. In dieser VM habe ich zuerst Windows Server 2008 R2 installiert, da mit dem erst kürzlich erschienenen MDOP 2010 Refresh der Windows Server 2008 R2 und Windows 7 unterstützt wird. Nachdem das Betriebssystem installiert ist, sollten folgende Dienste auf dem Server installiert werden:

  • Internet Information Services
  • BITS IIS Server Extension
  • SQL Server Express Edition

Ich habe als erstes den IIS auf dem Server installiert, dabei braucht man nur die Rolle Web Server (IIS) hinzufügen. Unter den Rollendiensten sollte man noch die Basisauthentifizierung, sowie die Windows-Authentifizierung auswählen. Es werden keine weiteren Komponenten benötigt.

 

Als nächstes wird das Feature BITS IIS Server Extension installiert, da dieses für den Upload der erstellten VMs für MED-V benötigt wird.

 

Sind der IIS und die BITS IIS Server Extension installiert, so kann man direkt dazu übergehen den IIS zu konfigurieren. Durch das MED-V Setup wird später der Ordner für die VM Images angelegt, diesen kann man allerdings schon jetzt unter C:\ anlegen. Die Namensgebung sollte in diesem Falle “MED-V Server Images” lauten. Hat man den Ordner erstellt, so legt man unter der Default Website des IIS ein neues virtuelles Verzeichnis an. Dieses Verzeichnis verweist auf den eben unter C:\ erstellten Ordner. Der letzte Schritt der noch erledigt werden muss, bevor der IIS fertig konfiguriert ist, ist die Aktivierung des BITS Uploads.

Nachdem der IIS fertig konfiguriert ist, folgt nun der SQL Server, so dass die Reporting Funktionen des MED-V Servers genutzt werden können. Bei der Installation des SQL Servers sind einige Dinge im Laufe der Installation zu beachten.
Von den Features werden nur die Database Engine Services und die Management Tools – Basic benötigt. Im nächsten Schritt wird der Instanzname festgelegt. Diesen benötigt man später bei der Anbindung des MED-V Servers an den SQL Server. Für den Dienst “SQL Server Database Engine” wählt man folgendes Dienstkonto aus unter dem der Dienst laufen soll: NT Authority\System. Jetzt muss nur noch der derzeitig angemeldete Benutzer der Gruppe der SQL Server Administratoren hinzugefügt werden.

Nach der Installation des SQL Servers müssen noch zwei Regeln für die Windows Firewall angelegt werden. Beide betreffen eingehende Verbindungen. Damit auf den SQL Server zugegriffen werden kann, muss der TCP Port 1433 für eingehende Verbindungen in der Firewall freigegeben werden. Dasselbe gilt für den UDP Port 1434, so dass der SQL Server Browser erreichbar ist und der zur Verfügung stehende SQL Server gefunden werden kann. Ist dieser Schritt erledigt, muss nur noch der SQL Server Browser Dienst auf den Starttyp automatisch gesetzt werden. Standardmäßig ist dieser nämlich deaktiviert.

Alle benötigten Komponenten sind jetzt installiert, so dass das Setup des MED-V Server aufgerufen werden kann.

Nach der Installation sind nur noch wenige Konfigurationsschritte nötig, bevor der MED-V Server einsatzbereit ist. Im MED-V Server Configuration Manager wird unter dem Reiter “Images” die VMs URL hinterlegt, die dann auf das Verzeichnis der Images verweist: http://Servername/virtuelles_Verzeichnis. Zum Abschluss wird der MED-V Server mit dem SQL Server verbunden. Dies geschieht unter dem Reiter “Reports”. Hier editiert man den Connection String folgender Maßen:

Data Source=Servername\Datenbankname;Initial Catalog=medv;Integrated Security=True

Danach ist der MED-V Server fertig konfiguriert und kann für seine Aufgabe verwendet werden.

Dynamic Memory, RemoteFX und XP Mode

Heute sind zur gleichen Zeit viele Neuigkeiten angekündigt worden. Sehr interessant sind die Ankündigungen zu Dynamic Memory, RemoteFX und dem XP Mode.

Mit dem Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 wird endlich das Feature Dynamic Memory für den Hyper-V ausgeliefert. Mit Dynamic Memory ist es möglich den Hauptspeicher der physischen Hardware in Bezug auf die virtuellen Maschinen besser auszunutzen. Hier schließt Microsoft endlich zu VMware’s Memory Overcommitment auf.
Die weitere sehr erfreuliche Nachricht ist, dass der XP Mode keine Hardwarevirtualisierung mehr voraussetzt. Ein Update soll laut dem WindowsTeamBlog heute noch folgen.
Weitere Informationen gibt es unter den folgenden Links:

-> http://blogs.technet.com/virtualization/archive/2010/03/18/dynamic-memory-coming-to-hyper-v.aspx
-> http://blogs.technet.com/virtualization/archive/2010/03/17/explaining-microsoft-remotefx.aspx
-> http://blogs.technet.com/dmelanchthon/archive/2010/03/18/erste-informationen-zum-service-pack-1.aspx
-> http://www.microsoft.com/Presspass/press/2010/mar10/03-18DesktopVirtPR.mspx
-> http://windowsteamblog.com/blogs/windows7/archive/2010/03/18/windows-xp-mode-now-accessible-to-more-pcs.aspx

Außerdem gibt es einen neuen Blogeintrag zum Aufbau der Demoumgebung:

-> http://blogs.technet.com/germanvirtualizationblog/archive/2010/03/18/aufbau-demoumgebung-6.aspx

Aufbau – Demoumgebung – Windows Server – Part 2

Mittlerweile sind zwei weitere Artikel im German Virtualization Blog erschienen:

-> http://blogs.technet.com/germanvirtualizationblog/archive/2010/01/31/aufbau-demoumgebung-4.aspx
-> http://blogs.technet.com/germanvirtualizationblog/archive/2010/02/08/aufbau-demoumgebung-5.aspx

Außerdem kann ich jedem die Toolsammlung für Hyper-V und SCVMM ans Herz legen:

-> http://blogs.technet.com/germanvirtualizationblog/archive/2010/01/06/tools-f-r-hyper-v-und-scvmm.aspx
-> http://blogs.technet.com/germanvirtualizationblog/archive/2010/02/08/tools-f-r-hyper-v-und-scvmm-teil-2.aspx

Aufbau – Demoumgebung – Windows Server

Eine sehr schöne Serie zum Aufbau einer Demoumgebung kann man zur Zeit über den German Virtualization Blog verfolgen. Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung) beschreibt hier Schritt für Schritt das Vorgehen. Ich wünsche viel Spaß bei der Lektüre!

-> http://blogs.technet.com/germanvirtualizationblog/archive/2010/01/11/aufbau-demoumgebung-1.aspx
-> http://blogs.technet.com/germanvirtualizationblog/archive/2010/01/21/aufbau-demoumgebung-2.aspx
-> http://blogs.technet.com/germanvirtualizationblog/archive/2010/01/27/aufbau-demoumgebung-3.aspx

In den nächsten Tagen und Wochen wird es, laut dem letzten Blogeintrag von ihm, noch weitere Einträge dazu geben. ;)