Archive for the ‘Backoffice’ Category
Treffen der niederländischen Hyper-V Community

Am 19.01. war ich zu Besuch im Microsoft Office in Amsterdam Schiphol. Dorthin hatte die niederländische Hyper-V Community HYPER-V.NU eingeladen. Ein ganzer Tag voll mit Vorträgen zu den neusten Technologien. Die Aufzeichnungen dazu gibt es übrigens hier:

-> http://www.hyper-v-community.de/allgemein/unser-besuch-auf-dem-hyper-v-nu-treffen-in-amsterdam/
-> http://www.hyper-v.nu/archives/pnoorderijk/2012/01/hyper-v-nu-event-review/

Neben den Vorträgen stand natürlich das Networking im Mittelpunkt der Veranstaltung. Sehr gefreut habe ich mich darüber James van den Berg und Hans Vredevoort persönlich kennen zu lernen. Bisher kannte man sich nur über Twitter. Sehr schön war es auch wieder bekannte Gesichter aus der deutschen Hyper-V Community zu sehen: Carsten, Jan, Udo und Benedict. Vielen Dank an HYPER-V.NU für ein erstklassiges Event und das klasse Networking!

Ich möchte auch auf ein Buch von zwei Referenten des Community Events hinweisen: Aidan Finn, Hans Vredevoort und zwei weitere Autoren arbeiten zurzeit an einem Buch über Microsoft Private Cloud Computing. Vorbestellungen sind unter http://www.amazon.de/Microsoft-Private-Cloud-Computing-Aidan/dp/1118251474/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1327929391&sr=8-1 jetzt schon möglich.

Notification Problems – System Center Operations Manager 2012 RC

Zurzeit teste ich ausgiebig den Release Candidate des System Center Operations Manager 2012. Dabei ist mir beim Erstellen meiner Notification ein gravierendes Problem aufgefallen und zwar werden keine Notifications, bei mir per SMTP, versendet! Stattdessen taucht im Ereignisprotokoll folgende Fehlermeldung auf:

Log Name:      Application
Source:        .NET Runtime
Date:          04.01.2012 22:55:46
Event ID:      1023
Task Category: None
Level:         Error
Keywords:      Classic
User:          N/A
Computer:      SRV-2
Description:
Anwendung: MonitoringHost.exe
Frameworkversion: v4.0.30319
Beschreibung: Der Prozess wurde aufgrund eines internen Fehlers in der .NET-Laufzeit beendet. bei IP 000007FEFA82B672 (000007FEFA770000) mit Exitcode 80131506.

Event Xml:
<Event xmlns=”http://schemas.microsoft.com/win/2004/08/events/event”>
<System>
<Provider Name=”.NET Runtime” />
<EventID Qualifiers=”0″>1023</EventID>
<Level>2</Level>
<Task>0</Task>
<Keywords>0×80000000000000</Keywords>
<TimeCreated SystemTime=”2012-01-04T21:55:46.000000000Z” />
<EventRecordID>2755</EventRecordID>
<Channel>Application</Channel>
<Computer>SRV-2</Computer>
<Security />
</System>
<EventData>
<Data>Anwendung: MonitoringHost.exe
Frameworkversion: v4.0.30319
Beschreibung: Der Prozess wurde aufgrund eines internen Fehlers in der .NET-Laufzeit beendet. bei IP 000007FEFA82B672 (000007FEFA770000) mit Exitcode 80131506.
</Data>
</EventData>
</Event>

Damit die Notification erfolgreich funktioniert, muss folgender Hotfix auf dem SCOM 2012 RC installiert werden:

-> http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?familyid=1d121426-271c-427c-978d-07c835ab6660&displaylang=de

Nach der Installation und einem Neustart sollten dann auch die Notifications funktionieren. Ist dies nicht der Fall, so könnte noch folgendes Update Abhilfe schaffen. Ansonsten bleibt schlicht und einfach nur das Warten auf die RTM Version.

-> http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?familyid=1933ef44-7255-4de4-b49c-22ed5cdc8cc3&displaylang=de

Network Monitoring – System Center Operations Manager 2012 RC

Heute habe ich mich mal wieder ein bisschen mit dem System Center Operations Manager 2012 RC beschäftigt. Genauer gesagt mit dem Network Monitoring. Hierbei stellte ich nach dem Erstellen der Discovery Rule fest, dass meine beiden Netzwerkgeräte (NAS und Switch) nicht im SCOM auftauchen. Die Ursache dafür liegt meistens dann in den nicht erfüllten Voraussetzungen! Aber welche Voraussetzungen müssen denn erfüllt sein, damit Netzwerkgeräte erfolgreich erfasst und überwacht werden können?

Zuerst seien hier sechs Management Packs genannt, die auf dem SCOM installiert sein müssen:

Name: Per Default installiert:
Microsoft.Windows.Server.NetworkDiscovery Ja, aber erst seit SCOM 2012 RC
Microsoft.Windows.Client.NetworkDiscovery Ja, aber erst seit SCOM 2012 RC
Windows Server 2003 Operating System Nein, kann aber per Katalog installiert werden
Windows Server 2008 Operating System Nein, kann aber per Katalog installiert werden
Windows 7 Client Operating System Nein, muss über das Download Center heruntergeladen werden
Windows Vista Client Operating System Nein, muss über das Download Center heruntergeladen werden

Nachdem die Management Packs installiert worden sind, fehlen nur noch vier Regeln in der Windows Firewall auf dem System Center Operations Manager Management Server selber. Zwei Ausgehend und zwei Eingehend.

Name: Protokoll: Port: Richtung:
SNMP_SCOM_Ausgehend UDP 161, 162 Ausgehend
ICMP_SCOM_Ausgehend ICMPv4 - Ausgehend
SNMP_SCOM_Eingehend UDP 161, 162 Eingehend
ICMP_SCOM_Eingehend ICMPv4 - Eingehend

Sind diese Einstellungen getätigt, kann die Discovery Rule ausgeführt werden. Die Netzwerkgeräte werden dann vom SCOM erfolgreich erfasst und überwacht.

Linux Integration Services für Hyper-V

Die Linux Integration Services sind gestern in der aktualisierten Version 3.2 erschienen!

-> http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?id=28188

Understanding Microsoft Virtualization Solutions 2nd Edition

Seit ein paar Tagen steht das kostenfreie PDF von Microsoft zum Thema “Understanding Microsoft Virtualization Solutions” in der zweiten überarbeiteten Ausgabe zum Download bereit. Den Downloadlink findet ihr unter der folgenden Adresse: http://blogs.technet.com/b/johnbaker/archive/2011/11/04/free-ebook-understanding-microsoft-virtualization-r2-solutions.aspx

Artikel zu SCVMM und Hyper-V

Hier wieder eine Sammlung von interessanten Artikeln rund um SCVMM und Hyper-V! Viel Spaß damit!

-> http://www.server-talk.eu/2011/10/13/distributed-key-management-dkm-in-system-center-virtual-machine-manager-2012/
-> http://www.server-talk.eu/2011/10/23/welche-virtual-machine-hat-noch-immer-ein-iso-gemounted/
-> http://blogs.msdn.com/b/virtual_pc_guy/archive/2011/11/03/using-cpu-reserve-to-enforce-virtual-processor-ratio.aspx
-> http://blogs.msdn.com/b/virtual_pc_guy/archive/2011/10/25/how-many-virtual-processors-does-a-virtual-machine-have.aspx

Shared ISO Images unter SCVMM 2012

Wer den SCVMM, sei es die Version 2008 R2 oder sogar schon 2012 RC, einsetzt wird bei der ersten Benutzung ein wenig verwundert sein, wieso ISO Images mit der Share Funktion ohne weitere Konfiguration nicht direkt eingebunden werden können? Das wieso, weshalb und warum soll hier nicht diskutiert oder erläutert werden, sondern wie konfiguriere ich meine Umgebung, so dass ich dieses Feature nutzen kann. :)

Installation SCVMM:

Wenn man den SCVMM schon installiert hat, sollte man sichergehen, dass dieser unter einem Service Account läuft, der wiederum ein Domain Account ist, und nicht unter dem Account “Local System”. Ist letzteres der Fall, hilft nur eine Deinstallation des SCVMM mit beibehalten der Datenbank und eine Neuinstallation, damit der Domain Account überall während des Setups richtig eingebunden wird.

Um einen dedizierten Service Account für den SCVMM anzulegen, gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Diese hängen wiederum von den Einsatzszenarien ab.

Einsatzszenario SCVMM: Nur ein VMM Server in der gesamten Umgebung

Wenn ich in meiner Umgebung nur einen einzigen VMM Server nutze, so kann ich die neuen in Active Directory integrierten Service Accounts verwenden. Dazu ist eine Domaininfrastruktur mit Windows Server 2008 R2 nötig. Der Vorteil ist, dass ich mich um diesen Service Account nicht weiter kümmern muss. Zum Anlegen eines solchen Service Account sind folgende Schritte notwendig:

  1. PowerShell Konsole inkl. Active Directory Modul mit Administratorrechten auf dem DC oder der Verwaltungsworkstation öffnen
  2. Service Account erstellen:
    1. New-ADServiceAccount -Name service.vmm -Path “OU=Organisationseinheit,DC=domain,DC=com”
  3. Service Account dem VMM Server zuweisen:
    1. Add-ADComputerServiceAccount -Identity “CN=VMMServer,OU=Servers,DC=domain,DC=com” -ServiceAccount service.vmm
  4. PowerShell Konsole inkl. Active Directory Modul mit Administratorrechten auf dem VMM Server öffnen
  5. Service Account auf dem VMM Server installieren
    1. Install-ADServiceAccount service.vmm

Wenn ich nur einen VMM Server betreiben möchte kann ich diese Variante verwenden, da ein Service Account nur einem Server zugewiesen werden kann.

Für alle anderen Szenarien mit mehreren VMM Servern, auch Hochverfügbarkeit, muss dafür ein normaler Active Directory Benutzeraccount verwendet werden. Der wiederum ausschließlich als dedizierter Service Account dient.

Konfiguration:

Wichtig ist es nach der Installation des SCVMM zu überprüfen, dass der verwendete Service Account der Gruppe der lokalen Administratoren auf den Hyper-V Hosts und dem VMM Server angehört. Dies sollte später bei neuen Hosts beziehungsweise schon vorhandenen Hosts automatisch geschehen.

Nun müssen die Berechtigungen auf der VMM Library noch richtig gesetzt werden. Einmal auf Freigabe- und einmal auf NTFS-Ebene.

Freigabeebene:SCVMM_2SCVMM_1

  • Read-Only
    • Hyper-V Hosts
    • VMM Hosts
    • VMM Service Account

NTFS-Ebene:

  • Read-Only
    • Hyper-V Hosts
    • VMM Hosts
    • VMM Service Account

 

Abschließend muss für jeden Hyper-V Host im Active Directory eine Delegation für sämtliche Library Server erstellt werden, so dass der Zugriff auf die ISO Images in der VMM Library möglich ist (siehe Bild).

SCVMM_4SCVMM_3Abschließend wird der entsprechende Hyper-V Host neugestartet und danach kann das ISO Image ohne Probleme mit der Share Funktion genutzt werden.